STIFTUNGSORGANE

Die Organe der Willy-Bauer-Naturschutzstiftung sind der aus drei Personen bestehende Stiftungsvorstand und der aus fünf Personen bestehende Stiftungsrat.

Stiftungsvorstand

Dr. Ursula Mothes-Wagner
Vorstandsvorsitzende
Frau Dr. Mothes-Wagner ist promovierte Diplom-Biologin und war langjährige Vorsitzende der HGON. Seit 1996 ist Frau Mothes-Wagner nach fast 20-jähriger wissenschaftlicher Tätigkeit an der Marburger Philipps-Universität freiberuflich im wissenschaftlich-praktischen Naturschutz tätig. Schwerpunkt ihrer beruflichen Arbeit sind Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. In der HGON liegt der Schwerpunkt Ihres Engagements vor allem in Landwirtschaftsthemen, in Fragen der Eingriffskompensation und im Thema Auswirkungen erneuerbarer Energien auf den Naturhaushalt. Frau Mothes-Wagner ist Geschäftsfühererin des AK Marburg-Biedenkopf der HGON und hat seit Mitte der 1980er Jahre die Redaktionsleitung der 'Naturkundlichen Jahresberichte Marburg-Biedenkopf'. Sie ist Mitautorin der 'Vogelwelt des Landkreises Marburg-Biedenkopf' und übernimmt auch die Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitskreises.
   
Hans Koller
Stellv. Vorstandsvorsitzender
Hans Koller ist Grafikdesigner und als Leiter des Arbeitskreises Hochtaunus auch Vorstandsmitglied der HGON.
   
Werner Schindler Werner Schindler war bis 2010 beruflich tätig als Steuerbeamter und befindet sich jetzt in Altersteilzeit. Bereits seit 1967 interessierte ihn in seiner Freizeit die Vogelkunde, Mitglied der HGON ist er seit 1970. In der Gesellschaft hat er längere Zeit als Schriftführer gearbeitet, dies in enger Zusammenarbeit mit Willy Bauer. Etwa 1972 begründete er den Arbeitskreis Lahntal, später AK Lahn-Dill der HGON, und wurde auch dessen Vorsitzender. In dieser Funktion wurden ab den 1980er die meisten NSG-Ausweisungen im LDK von Werner Schindler beantragt und in Terminen vertreten (Lahntal, Aartalsperre etc.). Werner Schindler betreut im Auftrag der oberen Naturschutzbehörde verschiedene NSG und ist Mitverfasser der Hessen-Avifauna (Redaktion und div Artkapitel). Er vertritt die HGON seit langen Jahren in der Redaktion von Vogel & Umwelt und ist seit 1986 Mitherausgeber der Vogelkdl. Berichte Lahn-Dill.

Stiftungsrat

Dieter Stahl
Vorsitzender des Stiftungsrates
Dieter Stahl war lange Jahre Filialleiter einer Bank. Als Leiter des Arbeitskreises Limburg-Weilburg der HGON beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit dem Thema Naturschutz im Landkreis Limburg-Weilburg.
   
Oliver Conz Oliver Conz ist Jurist und seit 2008 Vorsitzender der HGON. Bereits als Zivildienstleistender hat die Arbeit der HGON unter Willy Bauer kennengelernt. Durch diese enge Zusammenarbeit mit Willy Bauer in der damaligen Geschäftsstelle der HGON wurde Oliver Conz maßgeblich in seinem naturschützerischen Handeln geprägt.
   
Rudi Fippl Rudi Fippl trat im Alter von 16 Jahren der HGON bei und übernahm sofort die Wasservogelzählung im mittleren Lahntal. 1984 begann sein Engament im Fledermausschutz, das mit dem Erwerb des Fledermaushauses in Greifenstein-Allendorf und dem Ausbau des landesweit bekannten Fledermaus-Infozentrums seinen bisherigen Höhepunkt fand. Anfang der 90er Jahre koordinierte er für die hessischen Naturschutzverbände landesweit die Unterschutzstellung von militärischen Konversionsflächen. Im Amphibienschutz ist er seit der ersten landesweiten Kartierung (1979) aktiv. Von 1986 bis heute leitet Rudi Fippl den HGON-Arbeitskreis im Lahn-Dill-Kreis. Seit vielen Jahren ist er Kreisbeauftragter für Vogelschutz sowie Vorsitzender des Naturschutzbeirats und Sprecher der anerkannten Naturschutzverbände im Lahn-Dill-Kreis. Seit 1995 ist Rudi Fippl stellv Vorsitzender der HGON.
   
Ingo Hausch Ingo Hausch war als Jurist lange Jahre im hessischen Wirtschaftministerium beschäftig und ist Leiter des Arbeitskreises Wiesbaden der HGON. Sein naturschützerisches Interesse gilt den Greifvögeln, die er seit Jahren in der Umgebung von Wiesbaden erfasst und deren Entwicklung er dokumentiert.
   
Erhard Thörner Erhard Thörner war Lehrer und ist seit vielen Jahren in der HGON aktiv. Das von ihm betriebene Projekt Knappensee, ein Restbautageloch in der Wetteraue, oder auch der Auenverbund Wetterau, mit dem Erhard Thörner den europäischen Umweltpreis für die HGON gewann, müssen als Lebenswerk und Beipiel für die erfolgreiche Arbeit der HGON angesehen werden. Erhard Thörner ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.